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Welche Faktoren beeinflussen den Zeitwert?

Der Optionspreis wird neben dem Verhältnis Ausübungspreis – Kurs des Basiswerts, das den inneren Wert der Option bestimmt, von einer Reihe von Faktoren beeinflusst, die auf den Zeitwert der Option wirken.

Alle Faktoren – Ausübungspreis, Kurs des Basiswerts, Restlaufzeit, kurzfristiger Zinssatz, Erträge und Volatilität – werden von Händlern und Analysten in – je nach Basiswert und Ausgestaltung der Option – unterschiedliche Optionspreismodelle eingegeben.

d1  =   ln(S/B) + (r x 0,5v2) x t
------------------------
v x t-1/2
     
d2  =   v x t-1/2
C  =  Call-Wert
S  =  aktueller Kurs
N(d1)  =  Wert der kumulierten Normalverteilung um den Kurs, identisch mit dem Delta der Option
B  =  Ausübungspreis
e  =  Eulersche Zahl
t  =  Restlaufzeit der Option in Jahren
N(d2)  =  Wert der kumulierten Normalverteilung um den Ausübungspreis bzw. Wahrscheinlichkeit, dass die Option im Geld enden wird.
ln  =  natürlicher Logarithmus
v  =  annualisierte Volatilität
r  =  risikofreier Zins

In der Formel steht S für den Aktienpreis und B für den Ausübungspreis. Die Differenz beider ergibt den inneren Wert.

Mit dem Black/Scholes-Modell können europäische Aktienoptionen, bei denen keine Dividendenzahlungen während der Restlaufzeit anfallen, berechnet werden. Es eignet sich zum Beispiel zur Berechnung von Preisen für DAX-Optionen. Der Eurex OptionMaster nutzt die Black/Scholes-Formel. Durch die Eingabe einer Dividende und eines Zahlungstermins für die Dividende können Sie näherungsweise auch die Preise für Aktienoptionen mit Dividendenzahlungen berechnen.

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