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Was ist ein Short Call?

Kurzbeschreibung Der Stillhalter eines Call hat dem Käufer des Call das Recht verkauft, eine bestimmte Menge eines Basiswerts (Aktie) zu einem bestimmten Preis zu erwerben. Mit anderen Worten: Der Stillhalter ist verpflichtet, auf Wunsch des Käufers den Basiswert zu liefern.
Preiserwartung Konstante, leicht fallende Preise bei abnehmenden Preisschwankungen
Gewinnpotenzial maximal die erhaltene Prämie
Verlustpotenzial unbegrenzt bei steigenden Preisen

Optionen werden bei abnehmenden Preisschwankungen billiger. Davon profitieren die Stillhalter, die ihre verkauften Optionen billiger zurückkaufen können. Näheres finden Sie in den Kapiteln zur Preisbildung bei Optionen.

Beispiel:

Verkauf eines Call auf eine Aktie mit Ausübungspreis EUR 100 zu einem Optionspreis von EUR 4.

Bei Verfall der Option in der Zukunft ergeben sich bei verschiedenen Aktienkursen folgende Gewinne und Verluste:

Aktienkurs bei Verfall der Option Gewinn und Verlust des Short Call
120 -16 (-20 + 4 erhaltene Prämie)
110 -6 (-10 + 4 erhaltene Prämie)
104 0 (-4 + 4 erhaltene Prämie)
100 +4 (erhaltene Prämie)
95 +4 (erhaltene Prämie)
80 +4 (erhaltene Prämie)

Bei steigenden Aktienpreisen entsteht ein Eindeckungsaufwand, da die Aktie für mehr als EUR 100 am Markt gekauft werden muss, damit sie zum vereinbarten Ausübungspreis von EUR 100 geliefert werden kann. Die erhaltene Prämie reduziert den Verlust.

Bis zu einem Preis von EUR 104 (Break-even) entsteht ein Gewinn, der auf die erhaltene Prämie von EUR 4 begrenzt ist.

Für diese ungedeckte, also nicht mit Aktien hinterlegte Position, sind an der Eurex (Eurex Clearing AG) Sicherheitsleistungen (Margins) erforderlich.

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