Aktuelle Seite: HomeEinführungÜberblick EurexWie sieht die Struktur der Eurex Exchange aus?

Wie sieht die Struktur der Eurex Exchange aus?

Eurex Exchange ist eine der weltweit größten Derivatebörsen mit einem Produktangebot, dass die liquidesten Märkte für Euro-denominierte Aktienindexderivate und CHF-basierte börsengehandelte Derivate umfasst. Das Angebot beinhaltet eine große Anzahl von Aktienderivaten, alternative Asset-Klassen sowie Derivate auf Waren. Im Bereich der Fixed Income-Derivate werden die weltweit liquidesten Futures und Optionen gehandelt. Der Handel erfolgt grenzüberschreitend über ein elektronisches Handelssystem, das globale Handelsbedürfnisse befriedigt.

Im Dezember 1996 vereinbarten die Deutschen Börse AG (DBAG) und die Schweizer Börse (SWX), eine gemeinsame Handelsplattform zu schaffen (Letter of Intend). Im Laufe des Jahres 1998 wurde der Zusammenschluss der DTB (Deutsche Terminbörse) und der SOFFEX (Swiss Options and Financial Futures Exchange) zur Eurex (European Exchange) technisch und organisatorisch umgesetzt.

Seit September 1998 handeln Marktteilnehmer beider Börsen auf einer gemeinsamen Handels- und Clearing-Plattform. Eurex Exchange zählt seither, gemessen an der Anzahl der gehandelten Kontrakte, immer zu den drei größten Terminbörsen der Welt.

Alle Firmen/rechtliche Einheiten, die zusammen die Eurex Gruppe bilden, gehören der Deutsche Börse AG. Die Eurex-Zentrale und ihre Host-Computer befinden sich in Frankfurt.

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Über vernetzte Computer-Terminals haben die Marktteilnehmer von jedem Standort aus, unabhängig von ihrer Lage, direkten Zugang zum Handel an Eurex Exchange.

Eurex Exchange bietet mit ihrer neuen Handelsarchitektur den Teilnehmern eine Vielzahl von Schnittstellen. So genannte Gateways dienen als Eingabestellen für Transaktionen. Markt- und Referenzdaten werden über Multicast gesendet. Multicast ist eine Nachrichtenübertragungsform, bei der Nachrichten gleichzeitig an viele Empfänger übermittelt werden können.

Eurex Exchange stellt den Teilnehmern ein GUI (Graphical User Interface) zur Kommunikation mit dem System (zum Beispiel zur Eingabe von Orders) zur Verfügung.

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Im Bereich des Handels bietet Eurex Exchange mehrere Schnittstellen an. Es existieren Schnittstellen, für Marktteilnehmer, die eine sehr hohe Performance (Handelsgeschwindigkeit) benötigen (Enhanced Interfaces).

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Eurex ETI ist eine Schnittstelle, die für Marktteilnehmer entwickelt wurde, die die höchste Performance und die geringsten Latenzzeiten benötigen. Eurex ETI unterstützt alle Handelsfunktionalitäten inklusive Market Making.

Die Eurex-Teilnehmer nutzen die Hochgeschwindigkeits-Schnittstellen aktiv: Bereits bis zum dritten Quartal 2011 wurden über 90 Prozent aller Optionsorders und -quotes sowie zwischen 80 und 90 Prozent aller Futures-Orders über Hochgeschwindigkeits-Schnittstellen eingegeben.
Weitere Informationen zu Hochgeschwindigkeitsdiensten erhalten Sie unter den beiden folgenden Links: Technologie und Hochgeschwindigkeits-Schnittstellen

Eurex FIX Gateway ist eine Schnittstelle für Marktteilnehmer, die eine Standard FIX-Verbindung zum Eurex-System benötigen. FIX steht für Financial Information eXchange und ist das Standard-Nachrichtenübermittlungsformat in der Finanzindustrie im Handelsbereich.

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