Aktuelle Seite: HomeEinführungMotive für TermingeschäfteWelche Motive für Termingeschäfte gibt es?

Welche Motive für Termingeschäfte gibt es?

Termingeschäfte werden typischerweise aus drei unterschiedlichen Motiven heraus abgeschlossen:

Hedging
Absicherung. Mit Termingeschäften sollen bestehende Kassapositionen (zum Beispiel Wertpapierdepots, Aktien, Anleihen) oder für die Zukunft geplante Kassapositionen abgesichert werden, indem am Terminmarkt eine Gegenposition hierzu eingenommen wird.

Absicherung = Gegenposition zur Kassaposition

Trading
Versuch, durch den Kauf oder Verkauf von Termingeschäften bei Eintritt der (Kurs-) Erwartung einen Gewinn zu erzielen. Durch den geringen Kapitaleinsatz bei Termingeschäften entsteht hierbei eine Hebelwirkung.

Ausnutzung von Erwartungen mit Hebelwirkung

Beispiel

POE01020010

 

Arbitrage
Ausnutzung von Preisdifferenzen zwischen verschiedenen Märkten.

Kurzbeispiel (räumliche Arbitrage):
Die Siemens-Aktie wird gleichzeitig u.a. in Xetra (Exchange Electronic Trading – elektronisches Handelssystem der Deutsche Börse AG) und an Börse Frankfurt gehandelt.

Preis Börse Frankfurt: 77                         Preis Xetra: 75

Anmerkung:
Das Beispiel dient lediglich der Veranschaulichung. Preisdifferenzen dieses Ausmaßes treten in der Praxis normalerweise nicht auf. Geringfügige Unterschiede sind jedoch möglich. Der Preis an Börse Frankfurt kann sowohl etwas höher als auch etwas niedriger sein als der Xetra-Preis. Sogenannte Spezialisten gewährleisten an Börse Frankfurt für Privatanleger-Orders unter anderem bei DAX-Aktien bis zu einem Auftragsvolumen von 7.500 Euro eine Ausführung von Kauf- und Verkaufsaufträgen, die mindestens so gut ist wie der Angebotspreis am Heimatmarkt der Aktie (hier: Xetra).

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Im Idealfall führt Arbitrage zu einheitlichen und damit fairen Preisen auf den Märkten, auf denen ein Produkt gleichzeitig gehandelt wird.

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